Info's zur Umgebung


Wem es mal nicht nach Motorrad fahren ist, der kann sich auch im sehr schönen Freibad Thusis verlustieren. 50m Bahn vorhanden.

 

 

 


Goethe war hier, Königin Victoria, Napoleon, Tolstoi und, und, und - auf der Reise an der Gabelung vom Splügenpass und San Bernardino - in Splügen.

 

 

 


Mit 2998m ist der Piz Beverin um 36m höher als die Zugspitze. Er hat zwar auf dem Weg bis zum Gipfel keine Höllentalklamm und keinen Ferner, aber als Berg ist er genauso schön und interessant.

 

 


Chur ist Graubündens Kantonhaupstadt, auch wenn man der Stadt es nicht ansieht, sie ist eine der ältesten Siedlungen der Schweiz. 30.000 Einwohner.

 

 

 

 

 


Das Kloster Disentis ist eine Abtei der Schweizerischen Benediktinerkongregation in Disentis im Kanton Graubünden, die um das Jahr 720 gegründet wurde. Sie trägt den Namen des Heiligen Martin und präsentiert sich heute im baulichen Zustand des späten 17. Jahrhunderts. Die zweitürmige Kirche wurde zwischen 1696 und 1712 im Vorarlberger Barock von der Auer Zunft erbaut.

Das Eigenständige Benediktinerkloster St. Martin bwherbert neben 50 Mönchen auch ein Mädchengymnasium.


Höchster Punkt Graubünden`s ist der 4049m hohe Piz Bernina. 1850 erstmals von Johann Wilhelm Fortunat Coaz erklommen. Am Fuß des Piz Bernina befindet sich der Morteratsch Gletscher.

 

 


Juf ist die höchste in der Schweiz auch im Winter bewohnte Ortschaft. 2126m.

Juf ist Endpunkt der heutigen Averser Kantonsstrasse und somit des motorisierten Verkehrs, sowie der ehemaligen, teilweise erhaltenen und rekonstruierten Alten Averserstrasse, welche als Wanderroute dient. Trotz der geringen Bevölkerung wird Juf durch den öffentlichen Verkehr täglich achtmal bedient.

 


1945 wurde in Flims die erste Sesselliftanlage Europas in Betrieb genommen. Heute sind es in Graubünden 6 Standseilbahnen, 28 Pendelbahnen, 27 Gondelbahnen, 86 Sesselbahnen, 348 Skilifte.

 

 


Am Fuß des Beverin liegt der Glaspass (1846m) mit Abstieg in das benachbarte Safiental. Der 2182m hohe Lüschgrat lockt vor allem im Winter seine Gäste auf den Berg. Vier Skilifte und 25 km Schneepisten (leicht bis mittelschwer). Für leib-liches Wohl, Übernachtung und last but not least dem Apré Ski sorgen die Skihütten und Restaurants direkt an den Skipisten. Prädikat: Klein aber fein.

 


Es gibt sie noch, trotz EU, die Oasen des zollfreien und preiswerten Einkaufens. Aufgrund geografischen Gegebenheiten grenzen an Graubünden gleich zwei dieser Gebiete. Zu Österreich - Samnaun und zu Italien - Livigno.

 

 


 RhB = Rhätische Bahn. 117 Tunnel, 485 Brücken und mit 397 km längstes, schmalspuriges Gleisnetz in Europa. Bekannteste RhB-Strecken sind die Albula- und die Berninalinie, beide wurden am 7. Juli 2008 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Die Geschichte der Rhätischen Bahn wird im Museumin Bergün durch historische Gegenstände wie Rollmaterial, Komponenten von Gleisanlagen und Bilder und multimedial gestalterischen Medien erlebbar gemacht. In das „Krokodil“ Nr. 407, welches seit November 2011 vor dem Museum steht, wurde von der Fachhochschule Biel ein Simulator in den Führerstand eingebaut, in dem der Besucher eine virtuelle Fahrt von Thusis nach Samedan unternehmen kann. 


Nicht unweit von Thusis, in Reichenau, kann man von der Brücke aus den Zusammenfluß von Hinter- und Vorderrhein beobachten.

 

 

 


Tiefst gelegene Ortschaft Graubünden`s ist das Dorf San Vittore mit 279m ü.M. Tiefster Punkt: Nähe der Kantonsgrenze zum Tessin mit 260m ü.M.

 

 

 


Unweit von Thusis ist Andeer. Sehenswertes Haus mit Sgrafitto Ziertechnik, eine Art Kratzputz.

 Der Fernwanderweg Via Spluga (von Thusis nach Chiavenna in Italien) führt durch Andeer, das als Etappenziel dienen kann.

 

 


Thusis wurde 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Man glaubt, dass der Name vom gallischen Flussnamen "Tauso" abgeleitet sei. Bis dato hatte der wichtige Transit-ort der Via Mala eine bewegte und leidvolle Geschichte aufzuweisen. Krieg, Pest, Hexenverbrennungen und insgesamt 18 Feuerbrünste suchten das damalige Dorf heim. Nach der letzten Brandkatastrophe 1845 wurde das Neudorf eingerichtet und Thusis somit örtlich verlegt. Heute ist dem Ort seine Vergangenheit nicht mehr anzusehen.


Schon zu römischen Zeiten war die Viamala (schlechter / böser Weg) eine der wichtigsten Nord-Süd Verbindungen. Allerdings war diese nur unter erheblichen Gefahren für Mensch und Tier zu passieren. Zwei Kapellen zeugen noch heute für den damals notwendigen göttlichen Beistand. Berühmte Personen zog sie in Ihren Bann. Graf Jörg von Werdenberg leitete damals 1473 mit dem Viamala - Brief den Ausbau der Schlucht für "Ross und Wagen oder Schlitten" ein. Der holländische Maler J. Hackaert erhielt 1655 den Auftrag, die Viamala zu kartographieren. Goethe erstellte 1788 eine Federzeichnung von der Viamala. Nietzsche schrieb: "Ich schreibe nichts von der ungeheuren Grossartigkeit der Via Mala: mir ist es, als ob ich die Schweiz noch gar nicht gekannt hätte." Ein Kriegsschatz Napoleons soll sich immer noch in der Schlucht befinden. Heute kann man über die 300 Stufen in die Tiefe der Viamala hinab steigen und den Flusslauf über die 200m lange Galerie hautnah erleben. Prädikat: Sehenswert.


Die Salginatobelbrücke ist eine Strassenbrücke aus Stahlbeton im Kanton Graubünden in der Schweiz zwischen Schiers und dem 1'250 Meter hoch gelegenen Schuders. Tragwerksplaner der Brücke war der aus Bern stammende Robert Maillart.

1991 wurde die Brücke von der American Society of Civil Engineers (ASCE) zum „World Monument“ ernannt („International historic civil engineering landmark“). 1997/1998 wurde die Brüstung erneuert.


Graubünden ist mit 7106 km2 der grösster Schweizer Kanton mit 186'700 Ein-wohner (Schweiz ca. 7,1 Mio.). Kantonshauptstadt ist Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz. Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz. 65 % sprechen Deutsch, 17 % Rätoromanisch und 11 % Italienisch. Der Dreibündestaat (Rätische Alpenrepublik), schloss sich 1803 dem schweizerischen Staatenbund an. 44% der Bündner leben in Höhenlagen über 1000m gegenüber nur 2,9% im Ø der ganzen Schweiz. 150 Täler, 615 Seen, 937 Berggipfel.


Der Grundstein zur Kirche St. Martin in Zillis dürfte um 500 nach Christus gelegt worden sein. 1130 vollständiger Neubau, Kirchenschiff und Turm sind bis heute erhalten. Im Kirchenschiff an der Decke befinden sich 153 Deckenbilder mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament. Jede Tafel ist etwa 90 x 90 cm gross. Urheber der Deckenbilder lassen den laut Forschung, 1147 verstorbenen 'Lopicinus pictor' vermuten. Damit bei der Besichtigung der einzigartigen romani-schen Malkunst in der Kirche keiner eine Genickstarre bekommt, werden Spiegel ausgegeben.

 

 

 

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