Der Termin des Treffen's...


Jesu forderte seine Jünger beim Abendmahl auf, "zu meinem Gedächtnis" das Brot zu essen und den Wein zu trinken. Brot und Wein stehen für die wundersame Umwandlung von Glaube und Gegenwart Jesu Christi im Leib der Jünger. Diese ganze Aktion nennt sich Eucharistie (auch Abendmahl) und ist in den meisten gängigen Kirchenlehren ein Sakrament (ein symbolischer Akt, den guten Willen Gottes weiterzugeben). Aus dieser Brot & Wein Party wurde nun im Jahre 1264 durch den Papst Urban des IV. ein Feiertag, genannt: Fronleichnam (lat. Leib des Herrn).

725 Jahre später lebte in dem Bademeister Willi des I. der Gedanke an die wundersamen Umwandlungen neu auf. Er lud sich eine ganze Menge Freunde ein, die mit zeitgemäßen Pferden an den Heinzenberg zu Tschappina kamen. Es wurde nicht nur Brot und Wein aufgetischt, auch eine ganze Menge Gerstensaft, kaffeehaltige Limonade gemixt mit dem heiligen Getränk, aus dem gepressten Saft der Traube und Mengen an gebratenen Fleisches, Würsten und, und, und.... Auf  jeden Fall wollte man für das geplante „Abendmahl" ganz sicher gehen das keiner der angereisten Freunde Hunger erleidet.

So wurde das Fest bis zum, nicht immer angenhmen Ende durchgezogen. Wundersame Wandlungen gab es schon, nur nicht die, die dem Ziel des eigendlichen Sakramentes entsprochen hätten. Auch diverse Pilgerfahrten mit den zeitgenössischen Gefährten zu den nahen Bergen und tiefen Tälern halfen da der Läuterung nicht sehr viel weiter.

Seit nunmehr über einem dutzend Jahren wiederholt sich diese Prozedur an Fronleichnam. Regelmäßig kommen jährlich die Anhänger des Mahls mit ihren älteren, geheiligten oder immer stärker werdenden eisernen Pferden auf den Heinzenberg. Geschafft hat es allerdings bis Heute noch keiner;... die wundersame Umwandlung.

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